Archiv für den Monat: März 2018

Genial was man alles mit JavaScript machen kann (wenn man ein so fähiger Entwickler ist)

Über die Seite bin ich sehr per Zufall gestoßen als ich nach einem HTML-Ersatz für PowerPoint gesucht hatte (wieder einmal):

https://hakim.se/

Auch wenn ich in den letzten Jahren schon einige beeindruckende Browser-Apps gesehen haben, die Beispiele, die der Entwickler hier zusammengestellt hat, verdienen das Prädikat genial.

Irgendwie genial: Ein Bilderbuch erklärt das Web und die Funktionsweise eines Browsers

Auch wenn ich beim Blättern das Gefühl hatte, das alles schon einmal vor 10 Jahren oder länger in ähnlicher Form (was das Blättern angeht) gesehen zu haben, ist das kleine Bilderbuch, das mit einfachen Worten die Funktionsweise des Webs und eines Browsers erklärt, einfach genial:

http://www.20thingsilearned.com/de-DE/home

Ich bewundere Menschen, die so kreativ sind und etwas mit einer solchen Leichtigkeit und dem gewissen Extra auf den Punkt bringen können.

Mein Besuch auf dem Microsoft Tech Summit 2018 in Frankfurt am Main

Vom 21. bis 22. Februar 2018 fand in Frankfurt am Main der Microsoft Tech Summit 2018 statt.

Alle Infos dazu gibt es hier: https://www.microsoft.com/de-de/techsummit/frankfurtAuf der Webseite stehen auch alle Vorträge zur Verfügung. Allerdings nicht bezogen auf den Summit in Frankfurt, sondern, wie könnte es heutzutage im Zeitalter durchoptimierter Firmenveranstaltungen anders sein, in einem globalen Kontext.

Der Tech Sumnmit 2018 ist oder besser war leider nicht die Neuauflage des sehr guten Technical Summits, der die letzten beiden Jahre jeweils zu Jahresende in Darmstadt stattfand. Der Tech Summit ist eine globale Veranstaltung, die in verschiedenen Städten auf der Welt durchgeführt wird. Leztes Jahr fand er unter dem Namen „Azure Summit“ statt (ich habe darüber berichtet – http://codeinsel.de/?p=130).

Wer die Veranstaltung in Frankfurt verpasst hat (oder wem es so gut gefallen hat, dass er alles noch einmal erleben möchte), könnte in diesem Monat noch in Amsterdam oder Paris teilnehmen. Oder in San Francisco. Warum nicht?

Die Teilnahme am Tech Summit ist kostenlos, das Marketingbudget der Office 365-Abteilung dürfte es möglich gemacht haben. Das wirkt sich natürlich nicht nur auf Getränke und Verpflegung aus (beides war aber gut, wenngleich kein Vergleich zum üppigen Buffet auf dem Technical Summit in Darmstadt), sondern leider auch auf die Inhalte. Diese sind etwas zu stark produktorientiert. Im Mittelpunkt standen daher Themen rund um Office 365 und „the new workplace“. Die Vorträge selber waren aber dann doch auch gutem bis hohem Niveau. Jedenfalls jene, die ich besucht hatte. Am zweiten Tag wurden zahlreiche Workshops angeboten, die sich über einen halben Tag erstreckten. Da ich am ersten Tag erst gegen späten Nachmittag eintraf, hatte ich das meiste bereits verpasst. Der Vortrag zum Thema Verbesserungen bei Windows 10 in Bezug auf Sicherheit war sehr gut.

Die Veranstaltung fand in der Halle 3 der Frankfurter Messe statt. In der großen Halle waren ca. 12 große, runde Zeltkapseln aufgestellt, in denen jeweils ca. 100 Personen Platz hatten. Der Vorteil war, dass jede Veranstaltung einen in sich geschlossenen Bereich darstellte und man in der Halle nichts von den Vorträgen mitbekam und sich an einem der zahlreichen runden Tische entspannt unterhalten oder mit Laptop und Smartphone beschäftigen konnte (es gibt bekanntlich ja immer etwas zu tun). Ein Nachteil war, dass es in den Zelten relativ laut war und wer in der Nähe eines Gebläses saß bereits sehr genau hinhören musste.

Am Abend gab es eine Art „Happy hour“ mit belegten Broten und Getränken. Gegen 20 Uhr war Schluss.

Alles in allem war der Tech Summit informativ. Es gab eine relativ breite Palette von Vorträgen zum Thema Azure Cloud, Office 365 sowie „Randthemen“ wie Windows 10 oder .NET Core. Mit knapp 3.000 Besuchern (die Zahl muss nicht stimmen), war er eher durchschnittlich besucht.

Ein Fazit ist, dass auch wenn es viele vielleicht nicht wahr haben möchten, zu Office 365 und Techniken wie OneDrive oder OneDrive for Business (die Unterschiede kann niemand besser erklären als Hans Brender) auch bei uns nahezu alternativlos sein werden bzw. bereits sind. Wer im Microsoft-Umfeld mit dem Anbieten von Dienstleistungen seinen Lebensunterhalt verdient, tut gut daran sich mit den Themen in naher Zukunft zu beschäftigen. Alleine dafür war der Tech Summit die ideale Gelegenheit.