Das ewige Problem mit vollen Festplatten und eine einfache Lösung (von Victor Bäsik)

Festplatten sind immer zu klein, daran hat sich seit meiner ersten 10 MB-Festplatte aus dem Jahr 1986 nichts geändert (wobei, wenn ich noch einmal darüber nachdenke, 10 MByte erscheinen aus heutiger Sicht natürlich wie ein Witz, aber zu voll war sie eigentlich nicht – klar, damals gab es noch kein Windows bzw. Windows war lediglich ein GUI-Aufsatz, den man nicht verwendet hatte).

Ich erinnere mich auch noch an eine Diskussion über die Frage, wozu um alles in der Welt jemand eine 200 MB-Festplatte benötigen könnte. Ich hatte keine Antwort auf die Frage. Damals gab es noch kein Internet bzw. über das Internet wurden keine 10 GB großen Dateien übertragen.

Heute, im Zeitalter der 16 TB großen Festplatten, sollte es eigentlich kein Platzproblem mehr geben. Mit 2 Ausnahmen: Man spart bei der SSD und man weiß nicht, was man auf der Festplatte alles installiert hat.

Nachdem für mein Laufwerk C: tatsächlich 0 Byte freier Platz angezeigt wurde, muss ich mir etwas einfallen lassen. Der Kauf einer neuen SSD war keine Option, also musste ich aufräumen. Doch wo anfangen?

Ein genialer Helfer ist für mich seit vielen Jahren TreeSize Pro von Jam Software (www.jam-software.de). Da meine Lizenz abgelaufen war (die Free-Version hätte für meine Zwecke auch genügt), war zuerst ein Update für ca. 15€ fällig (das Geld ist gut investiert und ich schätze es sehr, dass es noch Softwarefirmen gibt, deren Geschäftsmodell ausschließlich auf dem Verkauf von Lizenzen basiert).

Dank TreeSize wußte ich ein paar Sekunden später was der Grund für meine Speicherknappheit war. Da gab es ein paar 5 GB (!) große Dateien, die u.a. von meiner Ocolus VR und von Cinema 4D belegt wurden. Dateien gelöscht, Problem gelöst. So einfach kann es manchmal sein.

Abb. Dank TreeSize von Jam Software ist das Aufspüren von Speicherfressern zum Glück sehr einfach

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