Mein Besuch auf der Basta! 2017 Viele, viele Schlagworte, enorme Themenvielfalt

Vom 25.9 bis zum 29.9.2017 fand die alljährliche Basta!-Konferenz wie üblich im schönen Mainz statt. Nach ein paar Jahren „Abstinenz“ war ich wieder einmal dabei und mit einem Vortrag mit dem Thema „Moderne VB-Programmierung“ vertreten. Es ist klar, dass Visual Basic nicht mehr das ganz große Thema ist (um es nett zu umschreiben), aber da die Basta! einst als „BASIC-Tage“ begann und dieses Jahr bereits das 20-jährige Jubiläum gefeiert wurde, für die Branche eine Ewigkeit, durfte auch ein Vortrag zu Visual Basic nicht fehlen. Fand ich und der Veranstalter sah es zum Glück auch so, so dass ich am Dienstag um 14 Uhr 30 im Watford A Saal auch tatsächlich einige VB-Entwickler begrüßen konnte.

Insgesamt fiel mir auf, dass die Basta! längst keine reine .NET-Konferenz mehr ist. Es wird ein vielseitiger Themenmix angeboten, der auch reine Webthemen umfasst, die nichts mit .NET zu tunhaben. Viele Schlagworte gab es vor 5 Jahren schlicht nicht, einige sagen mir auch heute noch nichts. Von Ionic hatte ich zum ersten Mal gehört als ich den jungen Mann, der auf der Fahrt zur „VIP-Reception“ am Montagabend im Bus neben mir saß fragte, welche Themen er denn vortragen würde.

Hier ist eine „kleine“ Kostprobe aus dem reichhaltigen Repertoire an Schlagworten und Abkürzungen aus der Konferenzagenda: Microservices, TypeScript, Angular, Angular Router, Docker, Universal Windows Apps, Flexbox CSS, Ionic, Iot-Services, npm, Yarn5, Hadoop, DevOps, Hololens, Hateoas, CQRS, Xamarin, Webpack, RxJS, Alexa, Git, Seneca, Electron, Kubernetes, Cognitives Services, Jekyll, Bitcoin usw. usw.

Keine Frage, die IT-Branche ist in den letzten Jahren enorm gewachsen (und für alle diese Themen werden offenbar Spezialisten gesucht was ja grundsätzlich positiv ist). Eine Konferenz wie die Basta! bildet alle diese Themen ab. Schön, dass es noch Vorträge mit für mich auf Anhieb verständlichen Titeln wie „Neues bei C# 7.0“ gab. Stark vertreten sind nach wie vor Vorträge zum Thema Projektmagenment. Ein sehr guter Vortrag, den ich eher zufällig besucht hatte, war „Auf zum Mond! Agilität und DevOps vor fünfzig Jahren – und heute?“ von Thomas Buch, in dem dieser die Lehren, die in Bezug aus dem großen Projekten der Weltraumbehörde NASA in den 70er Jahren gezogen werden können, auf Software-Entwicklungteams übertrag.

Dienstag-Abend wurde die Rheingold-Halle zum Oktoberfest-Festzelt umkonfiguriert – es gab natürlich Bier (allerdings nicht aus Bayern, der Gerstensaft stammte vielmehr aus dem ca. 160 Km entfernten Bitburg), die obligatorischen Haxen, jede Menge Brezeln und andere Zutaten, die in jedes Festzelt passen. Der Höhepunkt des Abends war die Verlosung eines nagelneuen Strandkorbs. Auch das hat Basta!-Tradition, Teilnehmer der Anfangsjahre werden sich erinnern. Die Finalisten auf der Bühne mussten anhand von vorgespielten Modemtonfolgen erkennen, ob es sich um ein 14.4, 33.6 oder 56 K-Modem handelt. Die Älteren werden sich erinnern. Eigentlich eine schwer bis unlösbare Aufgabe, da sich für mich alle Tonfolgen gleich anhörten (dabei war ich bereits 1981 stolzer Besitzer eines 300 Baud-Modems) dennoch gab es einen Gewinner: Ein Entwickler aus Aurich und damit aus einer Gegend, in der Strandkörbe aufgrund der Nähe zu verschiedenen Nordseestränden ein vertrauter Anblick sind, war der glückliche Gewinner. Nach eigener Aussage hatte er sich schon immer ein solches Möbelstück für den Garten gewünscht – von daher hätte es nicht besser passen können.

Das Programm der Basta! 2017 in Mainz findet ihr hier: https://basta.net/programm/

Die nächste Basta! findet vom 19. bis 23.2.2018 in Frankfurt statt (übrigens zeitgleich zum Microsoft Technical Summit, der am 21. und 22.2.2018 ebenfalls in Frankfurt stattfinden wird).

Abschließend noch ein paar von mir geschossene Schnappschüsse von der Basta! 2017.

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