Wenn ein Windows 10-Update eine .NET-Anwendung zum Absturz bringt und warum .NET Core vielleicht doch eine gute Idee ist

Eigentlich sollte soetwas nicht vorkommen, aber bekanntlich gibt es für alle eine Ausnahme. So auch für den Umstand, dass ein Windows 10-Update dazu führt, dass eine .NET-Anwendung von einem Moment auf den anderen Moment nicht mehr funktioniert (sozusagen der kleine „Albtraum“ für alle Entwickler).

Den Hintergrund beschreibt Bruno Garcia in einem Artikel auf Codeproject sehr anschaulich:

https://www.codeproject.com/Articles/1254949/How-a-Windows-10-Update-May-Have-Broken-Your-NET-2

Hintergrund ist eine Abfrage, die in den Konstruktor der SqlConnection-Klasse im Namespace System.Data.SqlClient eingebaut wurde.

Vor .NET 4.7.2 sah der Code wie folgt aus:

Mit dem Update auf .NET 4.7.2 wurde die Abfrage etwas modifiziert:

Unter bestimmten Umständen kann dieser Code zu einer NullReferenceException führen. Um den Fehler zu beheben, muss der Code angepasst und die Anwendung neu ausgeliefert werden.

Bei .NET Core besitzt jede Anwendung ihre eigene Laufzeitumgebung, so dass ein Windows 10-Zwangsupdate auf einem Anwender-PC keine Folgen hat. Vielleicht ist es daher doch eine gute Idee, dass mit dem kommenden .NET Core 3.0 (2019?) auch WinForms- und WPF-Anwendungen (natürlich nur unter Windows) .NET Core verwenden können.

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